So früh waren wir noch nie.

Nach der KUH ist vor der KUH, so sagen wir bei uns in der Redak­ti­on unse­rer KUH Zei­tung immer. Aber dass Mon­tag die KUH Druck­vor­la­ge für die Aus­ga­be 56 bei der Dru­cke­rei frei­ge­ge­ben haben und den Tag dar­auf uns schon mit dem Schwer­punkt­the­ma der kom­men­den Aus­ga­be beschäf­tigt haben, die im Novem­ber 2020 her­aus­kom­men soll, hat es so auch noch nicht gege­ben. Ja, zum ers­ten Mal seit dem ich den­ken kann, sind die Über­stun­den bis Mai eines Jah­res kaum vor­han­den. Kei­ne Frei­wil­li­g­en­se­mi­na­re und kei­ne Russ­land­rei­sen nach Janu­ar, kei­ne Mai­wo­che, kei­ne sons­ti­gen Zusatz­ver­an­stal­tun­gen, kaum per­sön­li­chen Ter­mi­ne, all das hat dazu geführt, ruhig arbei­ten zu kön­nen, lie­gen­ge­blie­be­nes auf­zu­ar­bei­ten, Ord­nung ins Büro zu brin­gen, Ver­mer­ke zu schrei­ben, vir­tu­ell Kon­tak­te zu pfle­gen, fach­li­ches zu lesen und das alles in Ruhe machen zu kön­nen, statt wie sonst fast immer in Eile und gefühlt “rund um die Uhr her­um­zu­sprin­gen”. Hof­fent­lich bleibt von die­ser Zeit etwas übrig, wenn die Tak­tung wie­der zuneh­men wird.