Die neuen Russinnen sind da

„Reverse“-Programm nennen wir die Aufnahme ausländischer Freiwilliger ins Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) des Bistums Osnabrück. Unter den über 400 FSJler in diesem Jahr sind wie in den letzten Jahren zwei Russinnen und eine Peruanerin. Julia (27 J.) aus Rostow am Don und Anastasia (23 J.) aus St. Petersburg sind heute Vormittag am Düsseldorfer Flughafen von meiner Bistumskollegin Claudia und unserer ehemaligen Freiwilligen in Novosibirsk, Chrissi, abgeholt worden. In Osnabrück haben wir die beiden jungen Frauen in Empfang genommen, sind zusammen mit Ihnen Mittagessen gegangen und haben ihnen ihre gemütlichen Zimmer im sogenannten „Mädchenwohnheim“ unter dem Dach des St. Angela-Klosters in Osnabrück-Haste so vorbereitet, dass sie heute Abend gut einschlafen werden. Morgen und übermorgen geht es mit Julia und Anastasia in die Stadt, die ersten Besorgungen machen, sich anzumelden, sich zu orientieren und in ihren Arbeitsplatz hineinzuschnuppern. In gut zwei Wochen kommt dann Macarena aus Lima noch dazu. Sie muss dieser Tage erst einmal volljährig werden. Sie wird dann das Zimmer neben den anderen Reversern beziehen (nachträgliche Ergänzung für’s Foto: Claudia links, Chrissi rechts, Anastasia 2. von links, Julia 2. von rechts).DSC01749

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Fürbitten der gestrigen FDA-Messfeier

Alle, die interessiert sind, mit uns die Fürbitten unserer Rückkehrer zu teilen, haben hier die Gelegenheit dazu: Weiterlesen

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Fotogalerie FDA-Rückkehrerseminar

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Rückkehrerseminar des FDA-Jahrgangs 2014/2015 endete heute Mittag

27 junge Leute aus dem Bistum Osnabrück haben im letzten Jahr ihren Freiwilligendienst im Ausland (FDA) in Indien, Ghana, Uganda, Botswana, Peru, Israel und Russland geleistet. Im Jahr zuvor begann ihre Vorbereitungszeit mit unserem FDA-Team. Nach fast 2 Jahren endete die Zeit der Begleitung mit dem am Dienstag Abend begonnenen Rückkehrerseminar im Haus „Maria Frieden“ in Rulle. In den letzten Tagen beschäftigten sich die gereiften jungen Erwachsenen mit sich und ihrem Jahr. Der vielbeschworene FDA-Geist wehte über den intensiven und noch einmal herausfordernden Tagen der Reflexion, Gemeinschaft und des Wiederankommens. Die Ernsthaftigkeit, Offenheit, Ehrlichkeit, der Mut und das Wohlwollen und die Sensibilität im Umgang mit sich und den Anderen gegenüber war die ganze Zeit zu spüren, vor allem in den ausführlichen Rückblenden des Jahres in den Kleingruppen am Mittwoch und Donnerstag. Großer Dank gilt unseren Ehemaligen, die diese wichtige Einheit des Jahres mit unserem Team begleitet haben.  Schluss- und Höhepunkt unserer gemeinsamer Zeit war unsere heutige Hl. Messe, die wir gemeinsam mit der benachbarten katholischen Kirchengemeinde St. Johannes und den Verwandten und Freunden unserer Freiwilligen und einigen Ehemaligen zusammen feiern durften. Unser Diözesan-Jugendpfarrer Michael Franke hielt die Feier mit uns. Es konzellebrierte auch Pater Toni aus Ghana, der sich tags zuvor gemeinsam mit Pater Josef aus Uganda (beide sind Priester auf in Pfarreien unserer Einsatzstellen) aktiv in unsere Flüchtlingsdebatte aus Sicht ihrer Heimatländer eingebracht hatten. Wer von uns wusste beispielsweise schon, dass Uganda derzeit etwa 2.000.000 Flüchtlinge aufgenommen hat? Es floss so manche Träne in den letzten Tagen und so war der Abschied voneinander auch wehmütig. Doch es gab auch einen großen Trost. Dieser Jahrgang war der 15. des FDA und das ist für uns ein Grund zu feiern, mit allen Ehemaligen. Deshalb sehen wir uns schon in 3 Wochen zur Jubiläumsfeier in Rulle wieder. Und hier wird morgen oder übermorgen noch eine Fotogalerie der letzten Tage zu sehen sein.

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Wir trauern um unseren Klosterbauern Otto Placke

Unser Klosterbauer Otto Placke aus Hollage ist gestern im Alter von 84 Jahren verstorben. Er war unser dienstältester Klosterbauer. Otto war mehrfach in Marx an der Wolga im ehrenamtlichen Arbeitseinsatz. Die Arbeit von Bischof Pickel und der Eucharistieschwestern hat er sehr geschätzt. Zu den Schwestern hatte er immer eine große persönliche Verbundenheit. So traf ich Otto noch im März 2015 bei der Jahreshauptversammung der Hollager Kolpingfamilie, zu dem mich der Vorsitzende, sein Sohn Heiner zu einem Vortrag über unsere Russlandhilfe eingeladen hatte. Am Rande der Veranstaltung sprach ich noch ausführlich mit Otto über seine Einsätze und er bat mich, Grüße an die Schwestern in Marx weiterzugeben. Wir werden Otto immer in bester Erinnerung behalten. Seine ruhige Ausstrahlung und seine ausgleichende Art werden wir sehr vermissen. Wir sagen Dank für seine große Hilfe in all den Jahren. Das Foto zeigt Otto Placke als zweiten von links anläßlich der Verleihung des Carl Sonnenschein Preises im Herbst 2014 in Bremen im Kreise seiner Klosterbauer: DSC07792

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Es hieß Abschied nehmen

Mein erster Bürotag nach dem Urlaub „überraschte“ mich mit einer Reihe von Mails, Telefonaten und einem spontanen Besuch unser ehemaligen Russlandfreiwilligen Elke, die gestern von ihrem Besuch aus Tscheljabinsk zurückgekommen ist.  Heute Nachmittag gab es dann ein abschließendes Reflexionsgespräch und am Abend ein Abendessen in unserem bayrischen Lokal in Osnabrück mit unseren ausländischen Freiwilligen aus Russland und Peru, die kommenden Montag in ihre Heimat zurückfliegen, bevor einen Tag später die beiden neuen Russinnen und Mitte September die neue Freiwillige aus Peru bei uns eintreffen werden. So hieß es heute vorerst Abschied nehmen. DSC01418

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Start zum Russischen Jugendtag

In 12 Stunden sind wir, eine kleine Gruppe aus dem Bistum Osnabrück (siehe Blogeintrag vom 12.6.) auf dem Weg zum Russischen Jugendtag (RJT) nach Nowosibirsk/Sibirien. Bis zum 10. August  2015 werden wir auf www.rjt2015.wordpress.com möglichst täglich live auf unserem extra eingerichteten RJT-Blog von unserer Reise berichten. Die ersten Einträge finden sich dort bereits. Dieser Blog geht dafür im August in die Sommerpause. Denn dem RJT folgt mein Urlaub. Hier hören wir uns wieder mit neuesten Infos vom FDA-Rückkehrer-Wochenende unseres Auslandsfreiwilligenjahrgangs 2014/2015.

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Sommerzeit

Man kann die Sommerzeit gut zum renovieren nutzen, wie Anton, unser Mitarbeiter im Kinderzentrum „Maria“ der Caritas Wolgograd mit seinen Schützlingen. Wie es mit dem Blog in den nächsten Wochen weitergeht, das erfahren sie morgen an gleicher Stelle. 11692680_1625249507719914_558801487897296425_n

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Marx zwischen 2 Priestern

Vor gut 11 1/2 Jahren hat Pater Tomasz die katholische Pfarrgemeinde Christus König in Marx an der Wolga übernommen. In dieser Zeit habe ich ihn oft besucht, wir hatten intensiven Kontakt miteinander, so manches Projekt in seiner Gemeinde und für die Bedürftigen in seinem Einzugskreis durchgeführt. Am vergangenen Sonntag ist er nun verabschiedet worden. Er wird in unserem Partnerbistum St. Clemens bleiben und die Gemeinde in Ufa übernehmen. Vielen Dank für Deine Zeit in Marx, Pater Tomasz! So manches junges katholisches Paar ist von Dir in den ltetzten Jahren getraut worden und hat seine Kinder taufen lassen. Viele Kinder sind Messdiener geworden, haben kathechetischen Unterricht bekommen, die Erwachsenen ebenso. Die Sommerlager in den religiösen Kinderwochen (RKW) waren immer begehrt. Es gibt Theatergruppen, gute Musiker und fromme Beter. Erst kürzlich hat die Frauengebetsgruppe ihr Jubiläum gefeiert. Pfarrer Bosco, Dein Nachfolger, der am Sonntag schon feierlich eingeführt wird, kann sich glücklich schätzen, eine überaus aktive und intakte Gemeinde übernehmen zu können. Auch er ist mir kein Unbekannter, hat er sich doch schon viele Jahre bemüht, Priester in Russland sein zu dürfen. Alles Gute Bosco, für Deinen Start in Marx. Ich erlaube mir, ein Foto zu nehmen, dass mir in diesen Tagen aus Marx zugeschickt wurde. Es zeigt Pater Tomasz letzten Sonntag nach der Hl. Messe mit Tante Beate, „meiner“ russlanddeutschen Tante aus Pawlowka bei Marx, die die besten Blinis der Gegend brät. Im Hintergrund ist Pfarrer Bosco zu sehen: P1260201

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Das ist ein Ding!

Frei nach Sepp Herberger: „Nach der Kuh ist vor der Kuh“ planen wir schon jetzt unsere „Eine Kuh für Marx“ – Zeitung Nummer 47 von Dezember 2015. Themenschwerpunkt der „Kuh“-Ausgabe wird unser Jubiläum der 500. verschenkten Kuh an eine bedürftige Familie in Russland. Was im September 1999 mit einem Fax von Bischof Pickel mit der Bitte um eine Kuh begann, hat sich zum Aushängeschild und zum Namensgeber unserer ganzen Russlandhilfe entwickelt. 16 Jahre nach Beginn des Projektes und gut 30 Kühen pro Jahr werden wir die Jubiläumskuh im November 2015 feiern. Bischof Pickel und die neue Oberin der Eucharistieschwestern Russlands und Kasachstans, Schwester Pauline Sommer, werden uns in Osnabrück zu diesem Anlass besuchen. Auf der Suche nach geeigneten Artikeln für die nächste „Kuh“ werde ich im August auf unserer Reise zum Russischen Jugendtag Station in Kuybischew machen und dort einige Kuhfamilien besuchen. Heute habe ich eine Liste mit unseren Kuh-Spendern der letzten Jahre auf den Schreibtisch bekommen. Die Idee ist, einige von ihnen zu bitten, für die nächste „Kuh“ ein paar Zeilen zu schreiben, wie sie vom Kuh-Projekt erfahren haben, welche Motivation sie zur Kuh-Spende hatten und vielleicht gibt es ja auch noch eine kleine Geschichte dazu herum. Also habe ich gerade schon einmal mit einer Spenderin gesprochen, die heute mit ihren Kindern den ersten Ferientag in Niedersachsen genießt und uns seit Jahren regelmäßig eine Kuh-Spende zukommen läßt. Sie war erstaunt über meinen Anruf und meine Bitte und versprach, sich hinzusetzen und ein paar Zeilen aufzuschreiben. Mein zweiter Anruf ging soeben nach Hamburg, wo ein Ehepaar im letzten Jahr seinen 120. Geburtstag (2×60) feierte und andere Gäste mit ansteckte zu einer Kuh-Spende. Seit vielen Jahren sammelt die Ehefrau ihre 5 Euro-Scheine, legt sie an die Seite und wenn 800 Euro zusammen sind, dann wird wieder eine Kuh überwiesen. Und jetzt kommt das Ding: Als sie abnahm und ich meinen Namen in den Hörer sprach, da war sie völlig perplex, saß sie doch gerade am Computer und bereitete die Überweisung der nächsten Kuh-Spende vor. Sachen gibt´s, die gehören einfach in den Blog und in die nächste Kuh!

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