Partnerschaftskongress 2017

Der Bereich „Freiwillige Dienste im Ausland“ / FDA im Bistum Osnabrück will im April 2017 seine Partner aus aller Welt zu einer einwöchigen Konferenz nach Osnabrück einladen. Dies hat das FDA-Team auf seiner heutigen Sitzung beschlossen. Außerdem habe ich von meiner Russlandreise vor zwei Wochen die Bitte unserer Partner aus Wolgograd mitgebracht, ab dem nächsten Jahr wieder einen Freiwilligen in das dortige Familienhaus der Gemeinschaft Johannes XXIII. zu entsenden. Dies ist im Team positiv aufgenommen worden.

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Antonia

Antonia kommt gebürtig aus Osnabrück. Vor über 10 Jahren nahm sie zum ersten Mal mit Jugendlichen aus dem Bistum Osnabrück am Russischen Jugendtag (RJT) teil, danach noch 3 weitere Male. Sie erlernte die russische Sprache und reiste auf eigene „Faust“ nach St. Petersburg, Moskau und Omsk. Letztes Jahr klappte ihre 5. RJT-Teilnahme leider nicht. Sie hatte nach ihrem Studium eine Anstellung in Rom in Aussicht. Doch das klappte nicht. Nun hat sie eine Stelle in Kampala, der Hauptstadt Ugandas gefunden. Und weil Noah, der Bruder von unserem ehemaligen Freiwilligen Jonas, der mit uns in Astrachan/Russland war, seinen Freiwilligendienst mit dem Bistum in Kampala absolviert, habe ich die Beiden miteinander in Verbindung gebracht. Nun schreibt Antonia mir gerade auf meine Rundmail an unsere Russlandfreiwilligen, ob sie in unserer russischen Bar auf der Osnabrücker Maiwoche einen Thekendienst übernehmen können: Hallo Ottmar, zur Maiwoche schaffe ich es natürlich leider nicht. Dafür habe ich Noah hier in Kampala kennen gelernt, er wohnt auch direkt um die Ecke, bzw. eher wohne ich um die Ecke von ihm im Gästehaus der Organisation, für die er arbeitet. Das ist also eine wunderbare Verbindung, die du da hergestellt hast! Ich wünsche euch viel Erfolg und viel Spaß bei der Maiwoche! Antonia

 

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Zukunft der Königsberghilfe

Um die Zukunft der Königsberghilfe ging es in der Sitzung der heutigen Steuerungskreis-Sitzung im Carl Sonnenschein Haus der Caritas. Nach dem Treffen des Vierer-Gremiums war klar, dass noch viel Arbeit auf uns wartet, um die Projekte gut für die Zukunft aufzustellen. Dabei geht es um die Fortsetzung der Arbeit im Kinderhaus und in der Suppenküche mit angeschlossener Ambulanz. Bis Ende des Jahres sollen die Überlegungen über die zukünftige Trägerschaft und alles was damit zusammenhängt, abgeschlossen und umgesetzt sein. Keine leichte Aufgabe.

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Klosterbauertreffen ist gleich

Im August startet eine neue Klosterbauertruppe wieder nach Marx. Dort warten auf die ehrenamtlichen Handwerker wieder eine ganze Reihe an Arbeit. Die Elektrik in der Kirche, die marode Treppe vor dem Pfarrhaus, der Untergrund des Spielplatzes und vieles mehr. Grund genug, sich heute hier im Carl Sonnenschein Haus der Caritas Osnabrück zu treffen und in fachlichen Gesprächen auf den Einsatz vorzubereiten.

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Wiedersehen in der Gesamtschule Schinkel

Das war eine Überraschung! Als ich Montag, an meinem ersten Arbeitstag nach der Russlandreise im Jahrgang 11 der Gesamtschule Schinkel die verschiedenen Freiwilligendienste des Bistums Osnabrück vorstellen sollte, kamen mir zwei Gesichter sehr bekannt vor. Nach ein paar Minuten „klingelte“ es. Die beiden Schülerinnen kommen aus der Theaterklasse der Schule. Mit ihnen haben wir das Stück „Gefangen auf der Straße“ anlässlich der Renovabis-Bundeseröffnung im Mai 2012 in Osnabrück aufgeführt. In Anlehnung an Maria Blumencrons Tatsachenroman „Das Wunder von St. Petersburg“ schilderten die Schüler die Lebenssituation von Straßenkindern in St. Petersburg auf beeindruckende Weise. Schön, dass sich die beiden Mädchen auch sofort an mich erinnern konnten. DSC05781

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Fotonachlese der Reise ins Bistum St. Clemens

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25 Jahre Wiederaufbau katholischer Strukturen in Marx gefeiert

Die anderthalb letzten Tage unseres Aufenthaltes im Bistum St. Clemens verbrachten wir in Marx und sie hätten es noch in sich. Bei den Hausbesuchen im Hauskrankenpflegeprojekt in Begleitung unserer Marxer Caritaskolleginnen haben wir überall die Dankbarheit der Pflegebedürftigen und wenn vorhanden, auch derer Angehörigen erfahren. Weil Pflege bislang nicht im staatlichen Gesundheitswesen vorgesehen ist, haben wir dieses Projekt eingerichtet. Mittlerweile sind 3 Krankenschwester und ein Krankenpfleger mit der Arbeit voll ausgelastet. Auch ein Besuch im Kinderzentrum und im Wohnhaus für Mädchen durfte ebenso wenig fehlen, wie der Besuch bei zwei jungen katholischen Familien im 40 km entfernten Dorf Podlesnoje mit 3 bzw. 5 kleinen Kindern. Den Vater der einen und die Mutter der anderen Familie habe ich bei meinem ersten Besuch bei Bischof Clemens Pickel vor 18 Jahren an der Wolga als Kinder kennengelernt. Diese Besuche passten gut zu der Heiligen Messe, die wir Mittwoch Abend mit Bischof Pickel in Marx gefeiert haben (siehe auch www.kath-ru.blogspot.de). Gefeiert wurde der Wiederaufbau katholischer Strukturen in Russland durch das Ausrufen von zwei katholischen Administraturen in Moskau und Nowosibirsk und der gleichzeitigen Ernennung von Bischöfen dafür. Der damalige Pfarrer von Marx Joseph Werth ging also als Bischof nach Sibirien und der heutige Bischof in Saratow, Clemens Pickel, kam so vor 25 Jahren nach Marx. Wahrlich ein Grund zu feiern. Donnerstag Mittag ging dann die Zeit mit einem Mittagessen bei Tante Beate, der 86 jährigem Russlanddeutschen in Pawlowka zu Ende. Es war eine Freude sie wiederzusehen, doch ihre Gesundheit macht ihr zu schaffen. Beten kann ich noch, so ihr Tenor, und das tu ich alle Tage lang, von morgens in der Früh bis in den Abend. Zum Abschied gab sie uns einen Reisesegen. Dann machten wir uns auf den Weg nach Hause: mit dem Linienbus von Marx nach Saratow, mit dem Zug über Nacht nach Moskau und gestern Mittag von Moskau über Düsseldorf nach Osnabrück zurück. Anfang der Woche gibt es an dieser Stelle ein paar Reisefotos.

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Marx erreicht

Langsam merkt man uns die langen Fahrten an. Unser Aufenthalt bis Montag Mittag in Elista war sehr intensiv, voller Begegnungen, Gespraeche und Eindruecke im Familienhaus der Gemeinschaft Johannes XXIII. und in der Stadt selber. Alberta und ihre Schuetzlinge haben uns aufgenommen wie Familienmitglieder. Bemerkenswert wie diese jungen Erwachsenen, Menschen mit Behinderung, ehemalige Strassenkinder, aus zerruetteten Familien stammend, ihr Leben mit Unterstuetzung von Alberta in die Hand nehmen, wenn moeglich Berufe erlernen und wohl zum Grossteil selbstaendig leben werden. Die kleine Behindertenwerkstatt im Keller des Familienhauses oeffnet seine Pforten in der Woche fuer junge erwachsene Menschen mit Behinderung aus Elista. Diese Einrichtung ist vorbildlich fuer den Umgang mit Behinderten in der Stadt Elista. Nach 5 1/2 Stunden mit dem Linienbus (alle Stunde mal eine Kurve in der Steppe…), erreichten wir gestern gegen 19 Uhr Wolgograd. Caritasdirektorin Inna holte uns vom Busbahnhof ab. Nach einem kleinen Abendbrot und einer kurzen Uebersicht ueber die Arbeit der Caritas in Wolgograd, fuhren wir mit Inna und Pater Laurentius, dem katholischen Pfarrer der Gemeinde, der aus Indonesien stammt, zum Denkmal Mutter Heimat, der Erinnerungsstaette des 2. Weltkrieges um die Schlacht von Stalingrad. Um 23 Uhr ging unser Zug, der heute frueh kurz nach 6 Uhr den Saratower Bahnhof erreichte, von dem uns Bischof Pickel abholte. Intensive Gespraeche mit ihm und Dioezesan-Caritasdirektorin Oxana folgten, bevor wir heute Nachmittag nach Marx, der letzten Station unserer Reise, aufbrachen. Im Auto fielen uns schon die Augen zu. Deshalb haben wir nun eine Ruhezeit bis zur Heiligen Messe um 18 Uhr. In 47 Stunden rollt unser Zug dann von Saratow nach Moskau. Unser Flieger nach Deutschland wartet dort auf uns.

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Kurzer Gruss aus Elista

Seit vorgestern Abend sind wir zu Gsst im Familienhaus der Gemeinschaft Johannes XXIII.  bei Alberta und ihren Schuetzlingen. Heute Vormittag werden wir im Untergeschoss des Hauses die kleine Behindertenwerkstatt der Gemeinschaft aufsuchen und am Nachmittag mit dem Linienbus durch die Wolgasteppe weiter nach Wolgograd fahren. Von dort geht es mit dem Zug nach Saratow/Marx.

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Lebenszeichen aus Taganrog

Dienstag Abend sind wir gut im Kaukasus angekommen. In Min Wody  gelandet, hat uns Bruder Karl Emmanuel abgeholt und zu sich mit nach Naltschik gebracht. Mittwoch haben wir ihn auf eine Beerdigung einer 51 jaehrigen Frau in der Aussenstelle der katholischen Gemeinde nach Prochladny begleitet. Die Frau war noch im offenen Sarg im Hof des Hauses der Familie aufgebart. Somit konnten die Familie, Freunde und Nachbarn der Verstorbenen persoenlich von ihr Abschied nehmen. Es hat uns sehr bewegt. Weiterlesen

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