Russische Bar auf der Osnabrücker Maiwoche

Russische BarEintauchen in russisches Flair – das geht auch in diesem Jahr wieder in der „Russichen Bar“ der Caritas im Kellergewölbe des Generalvikariats (Hasestraße 40 a). Geöffnet ist die Bar täglich von 17.30 bis 22.00 Uhr und am Wochenende von 17.30 bis 24.00 Uhr. Wir von “Eine Kuh für Marx” und unsere Ehrenamtliche laden mit verschiedenen russischen Biersorten, Birkensaft, Krimsekt und kleinen Naschereien zum Verweilen ein. Von dem Erlös werden Kühe für Familien in Russland gekauft, denen das Nötigste zum Leben fehlt und die durch die aktuelle wirtschaftliche Krise zusätzlich belastet sind. Mit einer eigenen Kuh können sie wieder für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen. Herzliche Einladung also!

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Reisefotos von der Fahrt an die Wolga

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Gut gelandet

Gestern Nachmittag bin ich von Saratow kommend über Moskau in Düsseldorf gut gelandet. Die beiden letzten Tage habe ich mich unter die Teilnehmer der Diözesankonferenz des Bistums St. Clemens unter die knapp 100 Priester und Schwestern begeben und viele alte Bekannte und Freunde getroffen. Vorgestern sind Angelika Schmähling von Renovabis und Mister Murphy, Vertreter der amerikanischen Bischofskonferenz noch dazugestoßen. Für weitere Hinweise auf diese Konferenz verweise ich auf die Blogseite von Bischof Pickel: www.kath-ru.blogspot.de . Anfang der Woche werde ich hier eine kleine Bildergalerie der Reise hochladen.

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Danke, Claudio Moser

Eine Woche lang durfte ich Claudio Moser, Leiter der Abteilung Europa/Lateinamerika beim Deutschen Caritasverband bei seiner 1. Reise an die Wolga (seiner 2. Russlandreise nach Westsibirien im Februar 2015 überhaupt) begleiten. Meine Blogeintragungen konnten hoffentlich gut die intensive Zeit widerspiegeln. Am gestrigen Tag hat uns unsere Kollegin Oxana Lebedewa, Direktorin der Diözesan-Caritas Saratow einen Überblick über ihre Arbeit im Bistum St. Clemens gegeben. Danach stellten die Mitarbeiter der Caritas des Gebietes Saratow ihre Obdachlosenhilfe vor. Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit dem Programm der Friedenschulen, in dem es um das Lernen des  friedlichen Zusammenlebens der vielen Nationalitäten in der russischen Gesellschaft geht. Zum Abschluss zogen wir eine sehr positive Bilanz unserer Reise. Eingebettet wurde der Tag durch Gespräche, die wir nach dem Frühstück und zum und nach dem Abendessen mit Bischof Clemens Pickel führen konnten. Während Claudio Moser heute bereits in aller Früh über Moskau seine Heimreise angetreten hat, bleibe ich noch 2 weitere Tage und werde auch den Beginn der Diözesan-Konferenz des Bistums St. Clemens mitmachen. Knapp 100 Priester und Schwestern, die hier Dienst tun, werden erwartet. Viele von ihnen sind mir bekannt. Ich freue mich auf so manches Wiedersehen. Bischof und ich haben gerade Alberta, von der Gemeinschaft Johannes XXIII. vom Bahnhof abgeholt. Sie ist die erste auswärtige Teilnehmerin. Ob alle Gäste (manche mit Anreisen von weit über 1000 km) wissen, wie kalt es hier zur Zeit ist? Gerade hat ein Schneeschauer den Boden vor dem Haus weiß eingehüllt.

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Eine intensive Zeit

Samstag hatten wir noch die Kinderkrebsklinik in Wolgograd besucht. Obwohl ich schon so oft in Wolgograd war, ist es das erste Mal gewesen. Als wir vor der Station warteten, in der die Caritas ihr Betreuungsprojekt hat, erlebten wir hautnah den Abschied einer Familie voneinander. Das kleine von der Chemotherapie ganz klatzköpfige etwa 4-5 jährige Mädchen,  tröstete ihren ein paar Jahre älteren und schluchzend Abschied nehmenden Bruder liebevoll und zärtlich. Allein das war für uns herzzerreißend. Die 7 stündigen Fahrt nach Saratow bis abends war voller Gesprächsstoff. Der Sonntag startete mit der Heiligen Messe in Marx. Vor dem Mittagessen bei “Tante” Beate, meiner 85 jährigen russlanddeutschen “Verwandten” im Nachbarort Pawlowka besuchten wir eine 4 köpfige Familie in Raduga, die eine Kuh aus unserem Projekt erhalten soll. Am Nachmittag bei einem kurzen Abstecher nach Raskatowa schauten wir uns kurz die alte katholische Kirchenruine an. Das Dorf schaute so zerfallen aus, dass die Armut dort ganz offensichtlich zu sehen war. Weiter ging es in Marx die 7 Mädchen/ jungen Frauen im katholischen Internat zu besuchen. Mit den quicklebendigen Frauen und den sie betreuenden Schwestern hatten wir viel Spaß. Auch das Abendessen bei den Eucharistieschwestern war ausgelassen. Das kann ich nicht für unseren Abendbesuch bei einer bedürftigten und von uns unterstützten und von den Schwestern begleiteten Familie sagen, deren Lebensglück derzeit wieder einmal stark gefährdet ist. Unsere heutigen 3 Hausbesuche bei der häuslichen Krankenpflege der Caritas Marx waren nur schwer zu ertragen. Das Elend, das wir gesehen haben, müssen wir erst einmal verarbeiten. Mit dem Besuch des Kinderzentrums schlossen wir unseren Aufenthalt in Marx ab. Wichtig war vor allem für unsere Caritaskollegin Oxana das Treffen am Spätnachmittag mit der Abteilungsleiterin des Saratower Sozialministeriums, die mit uns sehr wohlwollend die weitere Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der Hauskrankenpflege der Caritas in Aussicht gestellt hat. Eine 2. Heilige Messe konnte nach diesem Tag nicht schaden. Nach einem Abendbrot mit Priestern, Schwestern und uns “Caritätern” mit 9 verschiedenen Muttersprachen bei 12 Personen am Tisch war auch dieses Erlebnis ein besonderes und ermöglichte Claudio mit einem mexikanischen Pater, einer slowakischen und einer in Tadschikistan geborenen russlanddeutschen Ordenschwester spanisch zu sprechen.

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Kinder im Fokus

Die 7 Kinderzentren in unserem Partnerbistum St. Clemens sich seit 6 Jahren als Bistumsprojekt zusammengefasst und bilden das Herzstück der Caritasarbeit im Wolgabistum. Heute morgen stellten uns Schwester Samuela und ihre Mitarbeiter das Konzept ihrer großartigen Arbeit mit benachteiligten Kindern und ihren Familien vor. Wir besuchten anschließend 2 Familien von Kinderzentrumskindern, einer alleinerziehenden Mutter mit Sohn und einem alleinziehenden Vater mit Tochter. Nach einem Mittagessen mit jung und alt aus den verschiedenen Projekten, stellte unser Freiwilliger Jakob Deutschland vor. Wir als Gäste mussten anschließend auf der sogenannten Pressekonferenz Rede und Antwort stehen. Unser 2. Tag in Wolgograd endete mit einer Abschlussreflexion, der Heiligen Messe und dem Abendessen. Morgen werden wir das Denkmal Mutter Heimat und die Ninderkrebsklinik besuchen. 14:36 Uhr geht unser Zug nach Saratow. Von dort werden wir spät abends noch mit Pater Tomasz per Auto eine Stunde in seine Gemeinde nach Marx weiterfahren.

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Erstes Lebenszeichen aus Wolgograd

Das in der russisch deutschen Historie so bedeutende Wolgograd, das ehemalige Stalingrad, erreichten wir gestern Abend nach ruhiger Anreise. Inna, die Direktorin der Caritas und Jakob, unser Bremer Freiwilliger hier empfingen uns am Flughafen. Beim gemeinsamen Abendessen mit Jakob erzählte er bereits viel über seinen Alltag. Der heutige Tag hatte es in sich. Inna, unsere über Nacht aus Saratow angereiste Diözesan-Caritasdirektorin Oxana und das Wolgograder Caritasteam  informierten uns über ihre Arbeit. Nach einer kurzen Vorstellrunde kamen die Projekte der Friedenschule, der Obdachlosenarbeit, der Hauskrankenpflege und der Not- und Katastrophenhilfe, zu dem unser Rostower Kollege Vadim angereist kam, zur Sprache. Ein Treffen mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Volksgruppen des dem Friedenschulprojektes angegliederten Clubs “Regenbogen” und ein Besuch bei einer 80 jährigen Schlaganfall-Patientin rundeten den Tag ab. Schließlich traf ich noch Savr aus Elista, der ab September bei uns in Osnabrück seinen Freiwilligendienst beginnen wird und übergab ihm seinen Dienstvertrag und die notwendigen Unterlagen für seinen Visaantrag. Mehr war heute einfach nicht zu schaffen.

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Auf an die Wolga!

Nach meinem Urlaub gehen die beiden Bürotagen gleich zu Ende. Morgen früh treffe ich mich am Frankfurter Flughafen mit Claudio Moser, Leiter des Referates Europa/Lateinamerika bei Caritas international in Freiburg. Gemeinsam werden wir über Moskau nach Wolgograd fliegen. Dort werden wir morgen Abend von unserem dortigen Freiwilligen Jakob abgeholt. Bis Samstag werden wir die katholische Gemeinde und die Caritas in Wolgograd besuchen, unsere geförderten Projekte anschauen und viele Gespräche führen. Begleiten wird uns die Direktorin der Diözesan-Caritas im Bistum St. Clemens, Oxana Lebedewa. Sonntag und Montag werden wir in Marx an der Wolga von Pater Tomasz, den Eucharistischwestern und den Caritasmitarbeitern erwartet. Dienstag stehen Treffen mit Bischof Clemens Pickel und der Diözesan-Caritas auf dem Programm. Während Claudio Moser Mittwoch früh wieder nach Deutschland zurückfliegen wird, bleibe ich noch 2 Tage länger und nehme anfänglich an der Diözesan-Konferenz des Bistums St. Clemens teil. So treffe ich am Donnerstag nächster Woche dort auch noch Angelika Schmähling, Länderreferentin für Russland bei Renovabis. Hoffentlich haben wir unterwegs mal einen PC und die Zeit für einen oder mehrere Blogs. Ansonsten bitte ich um Geduld, bis ich wieder zurück bin.

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Jungbauern unterstützen russische Familien – Winterkurs spendet 2 Kühe für Kleinbauern

Folgende Presseinfo ging dieser Tage raus: Viele Jungbauern und -bäuerinnen. Caritasdirektor Loth mittendrin.Caritasdirektor Franz Loth (vorn links) freut sich mit den 36 Teilnehmern des Winterkurses über ein beeindruckendes Spendenergebnis. 1.600 Euro dividiert durch 36 junge Landwirtinnen und Landwirte ergeben 2 Kühe – das ist die Rechnung, die der diesjährige Winterkurs an der Katholischen Landvolkhochschule Oesede aufgemacht und hat. Man kann es aber auch anders ausdrücken: Vor einigen Wochen stellte Caritasdirektor Franz Loth den jungen Männern und Frauen aus dem ganzen Bistum und aus dem Cloppenburger Raum ein Projekt vor, mit dem die Caritas bedürftigen russischen Familien hilft. Die Familie erhält eine Kuh und das Geld für Stall und Futter – mit der Auflage, dass das erste Kalb an eine weitere bedürftige Familie weitergegeben wird. Nachgehalten wird das von den Kirchengemeinden oder der Caritas vor Ort. Kosten: 800 Euro. Die jungen Landwirtinnen und – wirte waren von dem Projekt so begeistert, dass sie beschlossen, für eine Kuh zu sammeln: Die Kollekte eines Gottesdienstes, der Elterntag und einige weitere Gelegenheiten wurden genutzt, um für das Kuhprojekt zu werben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nicht nur eine, sondern gleich zwei Kühe können gekauft werden. Steffen Mersch, Nachwuchslandwirt aus dem emsländischen Freren, ist ein klein wenig stolz: “Das Projekt passt gut für uns. Wir sind gelernte Landwirte und helfen damit anderen Landwirten.” Und Jungbauer Henning Lackmann aus Schwefingen bei Meppen ergänzt: “Toll ist, dass nicht nur eine Familie unterstützt wird, sondern gleich zwei.” Caritasdirektor Franz Loth ist beeindruckt vom Engagement der jungen Leute: “Ich danke Euch von Herzen – Ihr helft damit auf eine handfeste und grenzüberschreitende Weise! Damit werden Ihr auch Eurem Kursmotto gerecht: Landwirt schaf(f)t Zukunft. ”

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Dieser Blog macht Urlaub

In der Kar- und Osterwoche habe ich Urlaub, Deshalb wird dieser Blog 2  Wochen Urlaub machen. Ich wünsche alles Lesern deshalb bereits jetzt eine besinnliche Karwoche und ein gesegnetes und frohes Osterfest!

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