Soziales Seminar im Caro

Gestern war ich mal wieder in einem Sozialen Seminar (www.sozialesseminar.de) unterwegs. Zwei Klassen des Gymnasiums Carolinum in Osnabrück wollten sich mit der aktuellen sozialen Situation in Russland auseinandersetzen. Nach anderthalb Stunden hatten wir genug Fakten gesammelt, damit sich die 34 Schüler mit ihren beiden Teamerinnen des Sozialen Seminares und unserem “Kuh-Koffer” am morgigen Samstag auf ihrem Projekttag weiter mit Russland und der Schere zwischen Armut und Reichtum beschäftigen können. Auch in diesem Schuljahr werden sich wieder vielen Soziale Seminar-Gruppen über die gesellschaftliche Lage in Russland informieren und Spendenaktionen zugunsten unserer Kinderzentren dort durchführen. Wir freuen uns über das Engagement. DSC08399

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Wir trauern um unsere Kollegin Lena

Wir trauern um unsere liebe Kollegin Elena (Lena) Shabanov, unserer langjährigen Erzieherin im Caritas Kinderzentrum “Antoschka” in Astrachan. Im Januar 2015 feierten wir noch das 10 jährige Bestehen des ältesten Kinderzentrums in unserem Partnerbistum St. Clemens, in dem Lena fast von Anfang an zusammen mit ihrer Kollegin Schenja die pädagogische Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder übernahm. Lena hat mich mit ihrer Ruhe, Gelassenheit und Nervenstärke schon immer begeistert. Sie hatte das Wohl der Kinder immer im Blick und hat die Kinder unterstützt, gefördert und in Schutz genommen. Dabei hat sie über eine enorme Fachlichkeit verfügt und ihren Schützlingen konsequent klare Grenzen gesteckt. Sie war bei den Jungs und Mädchen gleichermaßen beliebt, oft so etwas wie ein Mutterersatz. Ihre bescheidene Art hat sie ausgemacht. Oft genug stellte sie ihre Fähigkeiten hinten an, spielte sich nie in den Vordergrund. Sie selber hat es familiär nicht leicht gehabt. Trotz der schweren Lebensphase behielt sie ihren Lebensmut, den sie in ihrer besonderen Herzlichkeit den “Antoschka”-Kindern weitergab. Liebe Lena, mit großem Respekt danke ich Dir für Deinen unerschütterlichen Einsatz im “Antoschka”. Du wirst Deinen Kindern, Kolleginnen, unseren Freiwilligen, die Dich erleben durften und auch mir in bleibender Erinnerung sein und uns allen, vor allem den Kindern sehr fehlen. 53 Jahre bist Du alt geworden und viel zu früh von dieser Welt gegangen. DSC09313DSC06935DSC06966

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Film zum Deutsch-Russischen Jugendparlament

Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch hat einen kurzen Film zum 10. Deutsch-Russischen Jugendparlament, das im Dezember in Potsdam stattfand, herausgebracht. Er zeigt Eindrücke vom intensive Austausch und den angeregten Debatten zwischen den deutschen und den russischen Teilnehmenden. Mit dabei war auch unser letztjähriger FDA-Freiwilliger in Novosibirsk, Johannes, der nun in Erfurt studiert und mit zwei Gesprächsbeiträgen im Film zu sehen und zu hören ist. Solche Veranstaltungen sind in Zeiten der politischen Konfrontation nicht positiv genug zu bewerten. Hier der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=0CfUfcfhiTg&utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Infobrief+1%2F+2015&utm_content=Mailing_6094131

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Rückblick Russlandreise

Vorgestern Abend bin ich von St. Petersburg aus in Berlin gelandet und mit der Bahn noch bis Osnabrück gekommen. Nach 12 Tagen Reise fühlt sich das eigne Bett richtig gut an. Erste Etappe war Dienstag/Mittwoch letzte Woche die KKG Hl. Familie und das dortiges Suppenküchen- und Ambulanzprojekt unserer Königsberghilfe. Auf dem ersten Foto sehen wir die Leute bei der Essenausgabe in den Gemeinderäumen. Wochentags werden täglich über 100 Portionen Mittagessen für Bedürftige und Obdachlose ausgeteilt. Die wirtschaftliche Krise des Landes trifft vor allem die kleine Mittelschicht, die durch den Verfall des Rubels ihre Ersparnisse verliert und die arme Bevölkerung. die unter den Preiserhöhungen von Nahrung und Energie leidet und oft genug unter die Existenzgrenze gerät. Donnerstag und Freitag standen in St. Petersburg Gespräche mit der Direktorin der Caritas, mit Vertretern des Maleser Hilfsdienstes und mit der Leiterin der Caritasschule an. Hier ging es überwiegend um die Weiterführung von Projekten und die sich verändernden, meist schwieriger werdenden Rahmenbedingungen, auch wenn es hier und da Lichtblicke gibt, ohne die die Kraft und der Mut unserer russischen Partner manchmal schon kaum noch reichen würde. Sonntag kamen dann unsere beiden letzten Freiwilligen mit dem Zug aus Sibirien an und mit dem Zug ging es zu unserem Quartier fürs FDA-Zwischenseminar nach Elisawetino. Es ist ein Exerzitien- und Begegnungshaus des Steyler Ordens. Bis vorgestern haben wir mit unseren Freiwilligen zurück, in die Gegenwart und die Zukunft geschaut, haben viel nachgedacht und reflektiert. Die Gruppe hat sich mit intensiver und offener Auseinandersetzung ihres Jahres selber beschenkt und geht gestärkt in die nächsten Monate. Das gilt auch für einen unserer Freiwillign für den das FDA bereits Ende dieser Woche zu Ende sein wird. Sein “Akku” war so leer, dass seine vorzeitige Rückkehr nach Deutschland unausweichlich erschien. Die Fotos zeigen: Essenausgabe Suppenküche Gemeindecaritas Kaliningrad, Besuch im Perspektivy-Projekt unseres Freiwilligen Jonas in Pawlowsk bei St. Petersburg, Themensammlung beim FDA-Zwischenseminar, Einheit für Jonas, Hl. Messe im Seminarhaus, unser Essenraum, 2x Ausflug im Tiefschnee, Abschied von Elisawetino. Es war eine ganz besondere Zeit. DSC08177DSC08237DSC08247DSC08263DSC08275DSC08271DSC08288DSC08314DSC08385

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Morgen geht’s nach Elisawetino

Mit Jakob aus Wolgograd ist gestern neben den beiden hier lebenden Freiwilligen Lucia und Jonas der 3. Freiwillige nach 35 Stunden Zugfahrt in St. Petersburg angekommen. Morgen früh holen wir die beiden Sibirier Patrick und Lisa (Novosibirsk und Omsk) am Bahnhof ab. Dann sind wir komplett und fahren am Abend mit dem Zug 2 Stunden weiter zum FDA Zwischenseminar in ein russisch orthodoxes Kloster nach Elisawetino. Dort werden wir voraussichtlich kein Internet haben. Deshalb wird der Blog wahrscheinlich eine gute Woche Pause machen und ich mich hier erst wieder aus Deutschland melden.

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Freiwilligenstellen in St. Petersburg besucht

Am heutigen Vormittag haben Laura und ich uns mit unserem Perspektivy-Freiwilligen Jonas und 2 Anastasias am Witebsker Bahnhof getroffen und sind mit der Elektritschka, der Vorstadtbahn raus nach Pawlowsk ins Behindertenheim gefahren, wo Jonas arbeitet. Beide Anastasias sind bei Perspektivy beschäftigt. Die eine von ihnen ist als Teamerin für die deutschen Freiwilligen, also auch für Jonas zuständig, die andere möchte ab Sommer 2015 ihren Freiwilligendienst bei uns in Osnabrück machen. Seit 4 Jahren schickt Perspektivy Mitarbeiter zu uns, damit sie in Deutschland weitere Erfahrungen im Bereich der Behindertenhilfe sammeln. Einen guten Eindruck unseres Vormittags in Pawlowsk kann man erhalten,  wenn man sich auf der Seite Perspektiven-Verein.de den Film Heim weh anschaut.  Am Nachmittag haben wir Lucia auf ihrer Stelle im Caritas Projekt Ostrowok besucht, einen Kinderzentrum für Kinder aus beschwerlichen Familienverhältnissen. Beim UNO spielen und Tee trinken haben wir die Kinder näher kennengelernt. Morgen treffe ich mich mit meinen Caritaskolleginnen und Laura hat sich einen Kulturtag vorgenommen.

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Morgen früh um 6

Morgen früh um 6 Uhr stehe ich am Osnabrücker Hauptbahnhof und warte auf den Zug nach Berlin. Von dort geht morgen Mittag mein Flug nach Kaliningrad, wo ich unser Suppenküchenprojekt in der katholischen Kirchengemeinde Heilige Familie besuchen werde. Übermorgen Nachmittag lande ich dann in St. Petersburg, fast zeitgleich mit Laura, die direkt aus Berlin dazustößt. Sie, unsere ehemalige Freiwillige in Peru begleitet mich als Teamerin bei unserem FDA-Zwischenseminar der 5 Russlandfreiwilligen des Bistums Osnabrück. Donnerstag und Freitag begleiten wir unsere beiden St. Petersburg-Freiwilligen Lucia und Jonas auf ihren Stellen in der Behindertenarbeit bei Perspektivy in Pawlowsk, einem Vorort von St. Petersburg und in einem Kinderzentrum für benachteiligte Kinder in der Caritas St. Petersburg. Bis Sonntag werden dann auch Patrick aus Novosibirsk, Lisa aus Omsk und Jakob aus Wolgograd per Zug angereist sein. Sonntag Nachmittag geht es dann zum Zwischenseminar mit den Freiwilligen ins Dorf Elisawetino, 2 Zugstunden von St. Petersburg entfernt. Bis Samstag sind wir dort in einem russisch orthodoxen Kloster untergebracht. Ob ich bis zu meiner Rückkehr am 14.2.2015 ins Internet und damit zum Blog schreiben komme, ist ungewiss. So sage ich mal: Bis spätestens am 15.!

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FDA-Tagesseminar

Am morgigen Montag beginnen wir mit der Vorbereitung für den Jahrgang 2015/2016 Freiwillige Dienste im Ausland (FDA), mit jetzt 21 jungen Leute aus dem Bistum Osnabrück und dem Erzbistum Hamburg. Von den ursprünglich 23 haben sich noch 2 Personen entschieden, mit einem anderen Träger in die Welt auszureisen. Morgen werden wir über den Inhalt des Freiwilligenvertrages sprechen und in Ländergruppen länder- und stellentypische Fakten erörtern. Sprachvorbereitung, Visafragen, Ticketbuchungen usw. schließen sich an. Am Nachmittag wird ein Tropenarzt die Teilnehmer über Impfungen und Krankheitsvorsorge unterrichten.

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3 Tage zu Atem kommen

Von heute bis Freitag bin ich mit Caritas Kollegen in unserer Insel Oase auf der Nordseeinsel Norderney zu Exerzitien, zum Atem holen. Die See war rauh bei  der Überfahrt vom Festland zur Insel.

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In stillem Gedenken

Um ihr Gebet für den gestern in Heiligenstadt verstorbenen Kurt Pickel, Vater von Bischof Clemens Pickel, möchte ich Sie bitten. Auch in Russland sind die Gläubigen in diesen Tagen durch das Gebet mit ihm verbunden (siehe auch kath-ru.blogspot.de). Einige Male waren Kurt und seine Frau Maria auch bei uns in Osnabrück zu Gast, wenn ihr Sohn, Bischof Clemens, unser Bistum besuchte. Wir werden ihn in besonderer Erinnerung behalten, vor allem seine Gradlinigkeit, seinen Humor, seine liebenswerte Art und seine tiefe Frömmigkeit.

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