Dank an die Michaelschule in Papenburg

DSC09278Heute Morgen habe ich das Soziale Seminar in der Michaelschule in Papenburg besucht. Seit 2009 unterstützt Fdie Lehrerin Frau Keimer mit ihren Schülern des Sozialen Seminars die Caritas-Kinderzentren in unserem Partnerbistum St. Clemens in Russland. “Chance”, so nennt das Soziale Seminar des Bistums Osnabrück, das in mehr als ein Duzend Schulen in unserer Diözese durchgeführt wird, die Hilfe für unsere Russlandhilfe. Anwesend heute war auch Jana, die bei meinem ersten Besuch an der Schule in 2009 am Sozialen Seminar teilgenommen hat. Heute war sie als FSJlerin der Schule dabei und erzählte mir stolz, dass sie mit unseren beiden russischen FSJlerinnen Anastasia aus Wolgograd und Elja aus St. Petersburg in einer FSJ-Seminargruppe zusammen und mit ihnen befreundet ist. Nebenbei erhielt ich einen großen Scheck über 400 Euro.

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Gutes Maiwochenergebnis

Auch die letzten Tage hielten, was sie versprachen. Viele Menschen besuchten unsere russische Bar während drbrücker Maiwoche. Gut 10.000 € Einnahme in 10 Tagen sind ein tolles Ergebnis. Nach Abzug der Ausgaben und Kosten wird genug übrig bleiben, um einige Kühe für bedürftige Familien in Russland kaufen zu können.DSC09271DSC09273DSC09276

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Bestes Maiwochenwetter

Nicht zu kalt, nicht zu warm, kaum Niederschlag – so zeigt sich das Maiwochenwetter von seiner besten Seite. Zur Halbzeit der Osnabrücker Maiwoche sind wir mit den Tagen in unserer Russischen Bar mehr als zufrieden. Bereits am vergangenen Freitag, dem Eröffnungstag, zog es viele bekannte und auch neue Gesichter in den Keller des Bischöflichen Generalvikariats. “Endlich seid ihr wieder da” oder “Nett ist es hier, wir wussten gar nicht, dass es euch hier unten gibt,” so unsere Gäste. Bei einem leckeren Birkensaft, einem gepflegten Bier oder unseren leckeren Piroggen gab es so manches Gespräch über unsere Russlandprojekte und wir mussten für die neuen Gäste so manches Mal unser Motto “Eine Kuh für Marx” auflösen. Besonders freut uns die große Bereitschaft unserer jungen und alten Ehrenamtlichen, ob Mitglieder unserer Kleiderkammer, unsere Klosterbauer, unsere ehemaligen FDAler (vom Freiwilligendienst im Ausland, besonders in Russland) oder unsere Kollegen der Caritas, sie alle schieben Dienst für die gute Sache. Auch vor der Theke gab es viele bekannte Gesichter. Am meisten habe ich mich über die Vielzahl unserer ehemaligen FDAler gefreut, die sich zum Teil sogar jahrgangsübergreifend bei uns versammelt haben, um sich einmal wiederzusehen. Ab heute geht es ins “heiße” Feiertagswochenende. Wir freuen uns drauf!

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Die neue “KUH” ist da!

DSC02832 Heute erhielten wir von der Druckerei die Druckversion unserer neuen “Eine Kuh für Marx Nr. 46″. Soeben haben wir sie hier und auf unserer Internetseite ins Netz gestellt. Am Freitag, pünktlich zum Beginn der Osnabrücker Maiwoche, werden wir die druckfrischen Exemplare erhalten und Anfang nächster Woche verschicken. Bekommen sie noch kein Exemplar zugeschickt? Dann melden Sie sich einfach kurz.

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Russische Bar auf der Osnabrücker Maiwoche

Russische BarEintauchen in russisches Flair – das geht auch in diesem Jahr wieder in der „Russichen Bar“ der Caritas im Kellergewölbe des Generalvikariats (Hasestraße 40 a). Geöffnet ist die Bar vom 8. bis 17. Mai 2015 täglich von 17.30 bis 22.00 Uhr und am Wochenende von 17.30 bis 24.00 Uhr. Wir von “Eine Kuh für Marx” und unsere Ehrenamtliche laden mit verschiedenen russischen Biersorten, Birkensaft, Krimsekt und kleinen Naschereien zum Verweilen ein. Von dem Erlös werden Kühe für Familien in Russland gekauft, denen das Nötigste zum Leben fehlt und die durch die aktuelle wirtschaftliche Krise zusätzlich belastet sind. Mit einer eigenen Kuh können sie wieder für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen. Herzliche Einladung also!

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Reisefotos von der Fahrt an die Wolga

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Gut gelandet

Gestern Nachmittag bin ich von Saratow kommend über Moskau in Düsseldorf gut gelandet. Die beiden letzten Tage habe ich mich unter die Teilnehmer der Diözesankonferenz des Bistums St. Clemens unter die knapp 100 Priester und Schwestern begeben und viele alte Bekannte und Freunde getroffen. Vorgestern sind Angelika Schmähling von Renovabis und Mister Murphy, Vertreter der amerikanischen Bischofskonferenz noch dazugestoßen. Für weitere Hinweise auf diese Konferenz verweise ich auf die Blogseite von Bischof Pickel: www.kath-ru.blogspot.de . Anfang der Woche werde ich hier eine kleine Bildergalerie der Reise hochladen.

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Danke, Claudio Moser

Eine Woche lang durfte ich Claudio Moser, Leiter der Abteilung Europa/Lateinamerika beim Deutschen Caritasverband bei seiner 1. Reise an die Wolga (seiner 2. Russlandreise nach Westsibirien im Februar 2015 überhaupt) begleiten. Meine Blogeintragungen konnten hoffentlich gut die intensive Zeit widerspiegeln. Am gestrigen Tag hat uns unsere Kollegin Oxana Lebedewa, Direktorin der Diözesan-Caritas Saratow einen Überblick über ihre Arbeit im Bistum St. Clemens gegeben. Danach stellten die Mitarbeiter der Caritas des Gebietes Saratow ihre Obdachlosenhilfe vor. Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit dem Programm der Friedenschulen, in dem es um das Lernen des  friedlichen Zusammenlebens der vielen Nationalitäten in der russischen Gesellschaft geht. Zum Abschluss zogen wir eine sehr positive Bilanz unserer Reise. Eingebettet wurde der Tag durch Gespräche, die wir nach dem Frühstück und zum und nach dem Abendessen mit Bischof Clemens Pickel führen konnten. Während Claudio Moser heute bereits in aller Früh über Moskau seine Heimreise angetreten hat, bleibe ich noch 2 weitere Tage und werde auch den Beginn der Diözesan-Konferenz des Bistums St. Clemens mitmachen. Knapp 100 Priester und Schwestern, die hier Dienst tun, werden erwartet. Viele von ihnen sind mir bekannt. Ich freue mich auf so manches Wiedersehen. Bischof und ich haben gerade Alberta, von der Gemeinschaft Johannes XXIII. vom Bahnhof abgeholt. Sie ist die erste auswärtige Teilnehmerin. Ob alle Gäste (manche mit Anreisen von weit über 1000 km) wissen, wie kalt es hier zur Zeit ist? Gerade hat ein Schneeschauer den Boden vor dem Haus weiß eingehüllt.

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Eine intensive Zeit

Samstag hatten wir noch die Kinderkrebsklinik in Wolgograd besucht. Obwohl ich schon so oft in Wolgograd war, ist es das erste Mal gewesen. Als wir vor der Station warteten, in der die Caritas ihr Betreuungsprojekt hat, erlebten wir hautnah den Abschied einer Familie voneinander. Das kleine von der Chemotherapie ganz klatzköpfige etwa 4-5 jährige Mädchen,  tröstete ihren ein paar Jahre älteren und schluchzend Abschied nehmenden Bruder liebevoll und zärtlich. Allein das war für uns herzzerreißend. Die 7 stündigen Fahrt nach Saratow bis abends war voller Gesprächsstoff. Der Sonntag startete mit der Heiligen Messe in Marx. Vor dem Mittagessen bei “Tante” Beate, meiner 85 jährigen russlanddeutschen “Verwandten” im Nachbarort Pawlowka besuchten wir eine 4 köpfige Familie in Raduga, die eine Kuh aus unserem Projekt erhalten soll. Am Nachmittag bei einem kurzen Abstecher nach Raskatowa schauten wir uns kurz die alte katholische Kirchenruine an. Das Dorf schaute so zerfallen aus, dass die Armut dort ganz offensichtlich zu sehen war. Weiter ging es in Marx die 7 Mädchen/ jungen Frauen im katholischen Internat zu besuchen. Mit den quicklebendigen Frauen und den sie betreuenden Schwestern hatten wir viel Spaß. Auch das Abendessen bei den Eucharistieschwestern war ausgelassen. Das kann ich nicht für unseren Abendbesuch bei einer bedürftigten und von uns unterstützten und von den Schwestern begleiteten Familie sagen, deren Lebensglück derzeit wieder einmal stark gefährdet ist. Unsere heutigen 3 Hausbesuche bei der häuslichen Krankenpflege der Caritas Marx waren nur schwer zu ertragen. Das Elend, das wir gesehen haben, müssen wir erst einmal verarbeiten. Mit dem Besuch des Kinderzentrums schlossen wir unseren Aufenthalt in Marx ab. Wichtig war vor allem für unsere Caritaskollegin Oxana das Treffen am Spätnachmittag mit der Abteilungsleiterin des Saratower Sozialministeriums, die mit uns sehr wohlwollend die weitere Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der Hauskrankenpflege der Caritas in Aussicht gestellt hat. Eine 2. Heilige Messe konnte nach diesem Tag nicht schaden. Nach einem Abendbrot mit Priestern, Schwestern und uns “Caritätern” mit 9 verschiedenen Muttersprachen bei 12 Personen am Tisch war auch dieses Erlebnis ein besonderes und ermöglichte Claudio mit einem mexikanischen Pater, einer slowakischen und einer in Tadschikistan geborenen russlanddeutschen Ordenschwester spanisch zu sprechen.

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Kinder im Fokus

Die 7 Kinderzentren in unserem Partnerbistum St. Clemens sich seit 6 Jahren als Bistumsprojekt zusammengefasst und bilden das Herzstück der Caritasarbeit im Wolgabistum. Heute morgen stellten uns Schwester Samuela und ihre Mitarbeiter das Konzept ihrer großartigen Arbeit mit benachteiligten Kindern und ihren Familien vor. Wir besuchten anschließend 2 Familien von Kinderzentrumskindern, einer alleinerziehenden Mutter mit Sohn und einem alleinziehenden Vater mit Tochter. Nach einem Mittagessen mit jung und alt aus den verschiedenen Projekten, stellte unser Freiwilliger Jakob Deutschland vor. Wir als Gäste mussten anschließend auf der sogenannten Pressekonferenz Rede und Antwort stehen. Unser 2. Tag in Wolgograd endete mit einer Abschlussreflexion, der Heiligen Messe und dem Abendessen. Morgen werden wir das Denkmal Mutter Heimat und die Ninderkrebsklinik besuchen. 14:36 Uhr geht unser Zug nach Saratow. Von dort werden wir spät abends noch mit Pater Tomasz per Auto eine Stunde in seine Gemeinde nach Marx weiterfahren.

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