Braunsberg / Braniewo

Gleich geht es los. Gemeinsam mit 3 Ehrenamtlichen des sogenannten Königsberg-Kreises fahre ich gleich nach Dortmund. Dort geht heute Mittag unser Flug nach Danzig. Danach geht es per Auto die 100 km an die polnisch – russische Grenze, ins Kloster nach Braniewo. Dort erwarten wir morgen die Delegation unserer Partner aus Kaliningrad. Wir verhandeln über die zukünftige Trägerschaft unseres Kinderhauses in Kosmodijansk. Donnerstag früh geht es schon wieder zurück.

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Knisternde Stimmung

Heute um 16:30 Uhr fanden wir uns vom Team im Haus der sozialen Dienste von Caritas und SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) Osnabrück mit den  32 ausgewählten Freiwilligen des Jahrgangs 2017/18 des FDA im Bistum Osnabrück ein. Vor 3 Wochen hatten die jungen Leute ihre Zusage für ihren Auslandsdienst per Post erhalten, allerdings ohne zu wissen, wohin jeweils ihre Reise gehen wird. Die Auflösung der Stellenzuordnung erfolgt immer Anfang Dezember beim ersten gemeinsamen Tagestreffen mit der neuen Gruppe. Die Aufregung war allen Gesichtern inclusive unseren anzusehen. Kaum konnten die Teilnehmer erwarten, welche Stelle in welchem Land Ihre werden sollte und wir Teamer waren gespannt auf die Reaktion unserer Auswahl. Dieses Jahr hatten wir neben Russland noch 9 weitere Länder im Pool und zwar Israel, Indien, Argentinien, Chile, Paraguay, Peru, Botswana, Ghana und Uganda. Was mit äußerster Anspannung und Erwartung begann und bei der Bekanntgabe mit Raunen und Strahlen weiterging, endete am Ende des Treffens fast mit Euphorie. Selten hatten wir im Team das Gefühl, so passend gewählt und ausgesucht zu haben. Alle Teilnehmer haben nach ihren Gesprächen in den Ländergruppen zufrieden die Veranstaltung verlassen. Zum ersten Mal haben wir am Ende dieses Treffens keinen einzigen (zu diesem Zeitpunkt) trübsinnigen Kandidaten verabschieden müssen. Bei den fünf „Russen“ haben zwei ihre Traumstellen bekommen, zwei waren von Russland überrascht und die fünfte war als Muttersprachlerin mit jeder Russischen Stelle einverstanden. 2x St. Petersburg, Wolgograd, Omsk und Novosibirsk werden dementsprechend besetzt.

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Freising

Ohne BahnCard bin ich heute aus dem Haus in Richtung Freising, weil ich vergessen hatte, aus meiner „russischen“ Geldbörse wieder in meine Alltags-Geldbörse umzustecken. Doch die Schaffner akzeptierten das auf mein Handy geschicktes Foto der BahnCard. Hier in Freising findet heute und morgen das alljährliche Diözesanvertreter-Treffen von Renovabis statt. Dieses Mal war die Einführung des Hauptgeschäftsführers     Eingebettet.  Nach etwa anderthalb Jahren Vakanz wurde heute Abend Pfarrer Christian Hartl von Erzbischof Schick als Nachfolger von Pater Dartmann feierlich eingesetzt. Alle Festredner waren sich darin einig, dass Pfarrer Hartl die Renovabis-Leitung in einer schwierigen Lage in der Welt und in Europa übernimmt. Dieser Herausforderung wolle er sich mit Gottes Hilfe gerne stellen, so Pfarrer Hartl in seiner Dankesrede.

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Fotogalerie meiner Russlandreise

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Meine Zeit in St. Petersburg geht zu Ende

Die Zeit auf meiner Reise ist verflogen. Vorgestern hier angekommen, gab es gleich ein Treffen mit Natalia, der Direktorin der Caritas St. Petersburg. Abends saß ich mit unseren beiden Freiwilligen Maike und Sarah zusammen. Später ist meine Caritaskollegin aus Saratow, Oksana, dazugekommen. Sie nimmt hier an einer Fortbildung zum Thema „Gewalterfahrung“ teil. Der gestrige Tag war ganz im Zeichen der Caritas. Zunächst traf ich die langjährige Leiterin der Caritasschule St. Petersburg, Lada, dann habe ich Maike auf ihrer Einsatzstelle in der Behinderten-Tagesstätte DOM MALETZKI und die Caritasschule mit Anna als Leiterin besucht, bevor Maike, Sarah, Oksana und ich bei Lada zum Abendbrot waren. Heute war Perspektivy-Tag. Mit Sarah und Anastasia, der Freiwilligenkoordinatorin waren wir auf Sarahs Arbeitsstelle im staatlichen Behindertenheim PETERHOF. Ein Besuch im dt. Generalkonsulat rundete den Arbeitstag ab. Nun sitze ich in der Küche von Maikes WG und warte auf ein schönes Abendessen. Morgen geht es dann in der Früh nach Deutschland zurück.

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Von Marx nach Samara

Pfarrer Marcus und ich reisten heute erst nach Samara. Grund war ein Platten am Reifen seines Wagens und eine Beschädigung an einer seiner Felgen, die behoben werden mussten. Deshalb konnte ich gestern noch mit Schwester Helena einen Hausbesuch bei einer alleinerziehenden Mutter mit ihren drei Kindern machen, die mich eingeladen hatte. Die Familie lebt in großer Armut. Schwester Helena nahm wie so oft eine große Tasche mit Lebensmitteln mit. Sie sagte mir, die Schwestern seien dankbar für die Notfallhilfe aus Osnabrück, mit der die Schwestern seit Jahren die größte Not lindern können. Heute Mittag starteten Pfarrer Marcus und ich. 5 1/2 Stunden brauchten wir für die knapp 400 km. Angekommen kauften wir für das Abendbrot ein, auf das ich mich schon freue. Leider fliege ich morgen schon nach St. Petersburg weiter und kann daher nicht mit ihm seinen 15. Priesterweihetag übermorgen feiern.

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Freunde und Bekannte

Der Gesamtrussische Kongress zum Abschluss des Jahres der Barmherzigkeit hier in Marx ist auch ein Treffen mit viel Wiedersehensfreude. Eine Schwester aus Ulan Ude, Ostsibirien kam gleich auf mich zu und bedankte sich herzlich für unsere Unterstützung ihres Kinderclubs, besondere Freude kam auf, als die Bewohner des Familienhauses der Gemeinschaft Johannes XXIII. aus Elista und Astrachan eintrafen. Sie stellten heute auch ihre Gemeinschaft vor. Man hätte eine Nadel fallen hören. Die Schwestern aus Kasan sind auch gekommen und ich soll unseren Netter Schwedtern einen Gruß und großen Dank für Ihre Unterstützung mitnehmen. Pfarrer Dietmar aus Kuybischew, Sibirien ist hier, bei ihm fand letzten Winter unser FDA Zwischenseminar statt. Wir sind mitten im Kongress. Es ist eine besonders konzentrierte und spirituelle Stimmung, ein Treffen das nachhallen wird. Gut 60 Teilnehmer aus ganz Russland beschäftigen sich mit der Frage der Barmherzigkeit, etliche von ihnen sind gar tausende von Kilometern angereist. Auch das ist katholisch sein in Russland.

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Feierlicher Gottesdienst

Heute Mittag endete das Treffen der Caritasdirektoren des Bistums St. Clemens in Saratow. Mit einem feierlichen Gottesdienst hat dann heute Abend in Marx der Gesamtrussische Kongress zum Ende des Jahres der Barmherzigkeit begonnen. Näheres dazu findet sich mit Sicherheit dieser Tage auf dem Blog von Bischof Pickel unter kath-ru.blogspot.de. Ich empfehle ihn sehr.

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Gut angekommen zu 15 Jahre Diözesan – Caritas St. Clemens

Pünktlich um 18 h Ortszeit setzte mein Flieger auf dem Flugplatz in Saratow auf. Zeit genug die Koffer zu verstauen und mit Bischof Pickel zum Abendbrot mit Oksana, der Diözesan – Caritasdirektorin und den Leitern der Regional – Caritasverbände im Bistum St. Clemens zu gehen. Mit Alexander aus Sotchi, Sergej aus Wladikawkas und Vadim aus Rostow am Don saßen auch „alte Hasen“ am Tisch, die schon fast von Anfang an dabei waren.

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Nicht leicht gemacht

DSC09525Es hat heute Vormittag fast 5 Stunden gedauert, bis wir uns im FDA-Team auf die Kandidaten für den Auslands-Freiwilligendienst des Bistums Osnabrück (FDA) für 2017/2018 verständigt hatten. Und wir sind am Ende mit 32 jungen Leuten über unsere Schallgrenze von maximal 30 Personen gegangen. Wir sind zufrieden auseinandergegangen. Dennoch ist es schmerzlich, irgendwo einen Trennungsstrich zwischen „die nehmen wir und den nehmen wir nicht mehr“ zu ziehen. Der Nachmittag war gefüllt mit den vor dem Flug noch zu klärenden Dingen. Jetzt gerade ist der Mietwagen für die Fahrt zum Düsseldorfer Flughafen abgeholt worden. Gleich geht es nach Hause zum Koffer packen. Die Hälfte des Gepäcks geht wohl dieses Mal für „kannst Du das bitte noch mitnehmen/mitbringen“ drauf. Wird schon klappen!

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