bpb-Artikel

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat vor kurzem einen Artikel veröffentlicht, der sich damit beschäftigt, wie die russische Zivilgesellschaft gegenwärtig unterstützt werden kann. Der Beitrag spiegelt die aktuelle Situation der NGOs in Russland gut wider: http://www.bpb.de/internationales/europa/russland/207339/analyse-wie-kann-die-russische-zivilgesellschaft-in-unruhigen-zeiten-unterstuetzt-werden-antworten-aus-einer-stakeholder-befragung

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Sommerzeit in den Kinderzentren

Es ist heiß in Russland und das schon seit Wochen. In den Kinderzentren unseres Partnerbistums St. Clemens genießen die Kinder schon einen Monat ihre Sommerferien, die in ganz Russland vom 1. Juni bis zum 31. August eines jeden Jahres gehen. Während in einigen Kinderzentren schon die Religiösen Kinderwochen (RKW) begonnen haben, schwitzt unser Freiwilliger Jakob in Wolgograd mit den Kindern noch im Zentrum “Maria” um die Wette, bevor es in Kürze ins Sommercamp gehen wird. DSC09625

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St. Nikolaus schließt

Nach 19 Jahren muss das katholische Kinderheim St. Nikolaus in Novosibirsk seine Türen schließen. In diesen Jahren sind 250 Kinder mit Liebe und Sorge dort aufgewachsen. Die Staatspolitik war in der letzten Zeit darauf ausgerichtet, Waisenkinder in Familien zu vermitteln und Kinderheime im ganzen Land aufzulösen. So reduzierte sich bereits von 2014 auf 2015 die Belegungszahl von 42 auf 27 Kinder. Anfang Mai 2015 fand ein Treffen mit der Stadtverwaltung über die Perspektive des Heims statt. Es wurde von seiten der Stadt bestätigt, dass keine neuen Kinder mehr ins St. Nikolaus vermittelt werden und kein neuer Vertrag für 2016 abgeschlossen wird. Im Gespräch wurde vorgeschlagen, einen Auflösungsvertrag zum Beginn des neuen Schuljahres am 1. September 2015 zu unterschreiben, damit die Vermittlung der Kinder in neue Schulen erleichtert wird. Nach einer ausführlichen Analyse und zum Wohl der Kinder hat die Heimleitung dazu entschieden, das Kinderheim zu dem genannten Termin aufzulösen und die verbliebenen Kinder in staatliche Kinderheime zu vermitteln. Es gibt keine Möglichkeiten unter den gegenwärtigen Bedingungen das Heim in der jetzigen Form fortzusetzen. Die Caritas Novosibirsk prüft nun intensiv, wie das Haus zukünftig für soziale Zwecke eingesetzt werden könnte. 19 Jahre Arbeit mit Waisenkindern geht zu Ende. Etwas Neues wird beginnen. DSC06995

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2. Klosterbauer-Trupp bereitet sich vor

Beim heutigen Klosterbauertreff erstattete die 1. Klosterbauertruppe Bericht über ihren vor kurzem durchgeführten ehrenamtlichen Arbeitseinsatz (siehe vorherige Blogeinträge), bei der Gartengestaltung auf dem Innenhof  zum Haus der Stille in Marx an der Wolga hin. Seit vorgestern sind wir nun im Besitz einer Mängelliste, die Bischof Pickel mit Unterstützung von Schwester Helena aufgestellt hat und mit der 6 weitere Klosterbauer im August 2015 in und um das Kloster der Eucharistieschwestern arbeiten werden. Andächtig wurde zugehört, als der erste Trupp von Hitze und Mücken erzählte. Vorfreude kam auf, weil die tolle Atmosphäre, die tolle Gastfreundschaft und Verköstigung durch die Schwestern gelobt wurden. Klosterbauer Willy lässt es sich dieses Jahr nicht nehmen, zweimal innerhalb von zwei Monaten dabei zu sein. Dafür musste er sich sogar einen neuen Reisepass besorgen, der alte war voll…

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Vorletzter Reverse-Stammtisch

Veronica aus Lima, Elja aus St. Petersburg und Anastasia aus Wolgograd biegen langsam auf die Zielgerade ihres Freiwilligendienstes in Osnabrück. Es ist herrlich anzuschauen, wie sehr sich die drei Frauen hier bei uns und auf ihren Arbeitsplätzen bei der Heilpädagogischen Hilfe eingelebt haben. Außerdem sprechen sie mittlerweile gutes deutsch. Heute hatte ich den vorletzten Stammtisch mit ihnen. Wir waren auf dem Georgsmarienhütter Aussichtsturm. Hier hatten wir einen tollen Blick auf Osnabrück und seine südliche Umgebung. Während Veronica und Anastasia nach Lima und Wolgograd zurückkehren werden, plant Elja mit einem Au Pair ihren Aufenthalt in Deutschland um ein weiteres Jahr zu verlängern. DSC09563

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Vortreffen für den Russischen Jugendtag (RJT)

Martina, Lena, Elke und Christine haben in den letzten Jahren ihren Freiwilligendienst (FDA) mit dem Bistum Osnabrück in Russland gemacht, Linda, Frederike und Johannes in Ghana. Franziska dagegen macht derzeit ihr FÖJ im Weltkirchenreferat hier in Osnabrück. Pfarrer Christoph Konjer, der zum 3. Mal an einem RJT teilnehmen wird, wird mir mir zusammen die 8 jungen Leute im Sommer 2015 nach Novosibirsk begleiten. Es werden 350 junge russische Katholiken erwartet. Außerdem wird es eine weitere kleine deutsche Teuilnehmerschar aus Grimma/Zittau und zum ersten Mal auch eine aus Italien geben. Heute Abend heißt es erst einmal, sich in der Osnabrücker Gruppe kennenzulernen und zu planen, wie alles laufen soll. Traditionell werden wir die Tage vor dem RJT nutzen, um uns in Russland darauf einzustimmen. Omsk und Kuybyschew sind unsere vorherigen Ziele. Auf dem Foto fehlt Johannes und der Fotograf: DSC09520

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Elternabend für die baldigen FDA-Rückkehrer

Dicht gedrängt saßen heute Abend über 40 Elternteile im Saal des Osnabrücker Priesterseminars. Wir hatten eingeladen, um die Eltern unseres FDA-Jahrgangs 2014/2015 auf die Rückkehr ihrer Kinder aus ihren weltweiten Einsatzländern einzustimmen. Die letztjährig aus Peru und Uganda zurückgekehrten ehemaligen FDAler Franziska und Lisa begleiteten unser Team gemeinsam mit Rita, der Mutter unserer ehemaligen Ghana-Freiwilligen Anna. Am Ende des Abends gab es viele zufriedene Gesichter. Viele Impulse werden hoffentlich dazu beitragen, das Ankommen und Einleben der jungen Leute zu erleichtern. Die ersten Freiwilligen werden schon in der übernächsten Woche zurückerwartet.

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Fotos der letzten Woche aus Rulle und Marx

DSC09299DSC09314DSC09353DSC09362DSC09416DSC09516DSCN1452DSCN1458DSCN1464Garten Getsemani Marx 2015

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Mittagspausen

Erschöpfte Teilnehmer beim FDA Seminar in Rulle: Seit Montag Vormittag raucht der Kopf unserer Teilnehmer. Ging es behutsam mit der Vorbereitung des Sendungsgottesdienstes am 10.7.2015 los, waren Dienstag und der halbe Mittwoch von Biografiearbeit in Kleingruppen geprägt. Viele haben sich in solch einer intensiven Art zum ersten Mal mit ihrem Lebenslauf beschäftigt. Seit gestern Nachmittag befassen wir uns mit interkulturellen Themen. Mit hoher Konzentration und Motivation sich auch hier die Teilnehmer dabei. Zeitgleich dürften gerade auch unsere Klosterbauer in Marx Mittagspause in der großen Hitze haben.  Bei meinem Telefonat letzten Sonntag war die Truppe zuversichtlich, ihre Aufgaben bis zum Wochenende zu schaffen, den Klostergarten für die Marxer Schwester anzulegen und einen Brunnen zum bewässern gebohrt zu bekommen. Die Schwestern helfen ihnen wo sie können, allen voran die russlanddeutsche Schwester Emilia mit ihrem Organisationstalent und ihrer Dolmetschertätigkeit. Auch von Pater Tomasz und Pater Bosco erhalten sie Unterstützung. Einige Infos finden sich auch auf Pater Boscos Blog: anderwolga.wordpress.com

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Die letzte und die kommende Woche

Letzte Woche hatte mich mein Büro kaum gesehen. Pfingstdienstag nutzte ich noch zur Kurzurlaubsverlängerung, Mittwoch hatte ich 2 ausführliche Sitzungen, morgens mit unserem FDA- (Freiwillige Dienste im Ausland) Team des Bistums Osnabrück, nachmittags mit dem Team der Russlandhilfe der Caritas. Donnerstag war ich mit meiner Kollegin Lada Ismailskaja, der ehemaligen Direktorin der Caritasschule in St. Petersburg zu Gast bei der uns sehr unterstützenden Düsseldorfer Stiftung, um über zukünftige Projekte in Russland zu sprechen. Freitag trafen wir uns dann mit dem sogenannten Reverse-Team im Osnabrücker Seelsorgeamt. Es ging um unsere aktuellen und zukünftigen ausländischen Freiwilligen aus Russland und Peru, die in Osnabrück ihren Freiwilligendienst absolvieren und absolvieren werden. In der kommenden Woche sieht mich mein Büro wohl erst Freitag Nachmittag, denn Montag früh beginnt unser erstes von zwei einwöchiges Vorbereitungsseminaren für den FDA-Jahrgang 2015/2016. Die 21 jungen Leute werden sich bis Freitag Nachmittag schwerpunktmäßig mit ihrer Biografie beschäftigen, einen Referenten zum Thema Interkulturelle Kommunikation erleben und den Aussendegottesdienst vorbereiten. 4 Teamer und 4 Ehemalige werden sie dabei begleiten und unterstützen.

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