Die letzten Wochen hatte uns der Winter in Osnabrück voll im Griff. Viele Leute sprachen davon, sich nicht daran erinnern zu können, dass es schon mal fünf freie Schultage wegen Schnee und Glatteis gebeten hätte, und das bis Ende Januar. In so so mancher Meldung in den Medien wurde auf das Schicksal der Wohnungslosen hingewiesen und darauf, dass so manchem der Kältetod drohe. Nachdem ich von Partnern in ganz Russland auf den strengen und zum Teil auch für Russland sehr schneereichen Winter hingewiesen wurde, habe ich einmal die Tiefsttemperaturen einiger Städte dieser Tage herausgesucht, mit denen wir im Kontakt sind: Kaliningrad -19, St. Petersburg -23, Saratow -26, Ufa -32, Omsk -28, Novosibirsk-23, Krasnojarsk -32 Grad Celsius. Hier heißt Obdachlosigkeit purer Überlebenskampf. Unsere Obdachlosenprojekte und Suppenküchen laufen auf Hochtouren.
